Dutch Foundation for Ladakhi Nuns

zur Unterstützung von tibetisch-buddhistischen Nonnen in Ladakh, Indien

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Ziel der Arbeit der DFLN ist es, die buddhistischen Nonnen in Ladakh in Nordindien zu unterstützen und ihre Selbstständigkeit zu fördern. Wir werben Beiträge von Fonds und Einzelpersonen für (Ausbildungs-) Projekte ein, für die von den Nonnen eine begründeter Förderantrag eingereicht wurde, der von der DFLN bewilligt wurde. Bewilligt werden nur Projekte, die unseren Zielvorgaben entsprechen. Die Beiträge werden zweimal im Jahr nach Indien überwiesen. Die DFLN nimmt auch Geld durch die Ausrichtung des jährlichen Ladakh-Festivals ein, das 2013 in Nijmegen (Nimwegen) stattfand. Eine weitere Einnahmequelle sind die Überweisungen, die wir von Besuchern unserer Webseite erhalten.

Die finanziellen Beiträge der DFLN an die Nonnen bestehen in einem Förderprogramm für einzelne Nonnen und in der Unterstützung von Ausbildungsprojekten. Außerdem springen wir bei Bedarf dann finanziell ein, wenn eine (akute) medizinische Versorgung für eine Nonne erforderlich wird oder Katastrophenhilfe zu leisten ist, wie zum Beispiel nach der Flutkatastrophe 2010. Alle einmaligen Schenkungen und Vermächtnissen werden in das allgemeine (Spar-) Konto für besondere pädagogische Projekte eingezahlt, es sei denn, der Spender hat einen bestimmten Zweck für seine Spende angegeben.

Wir sorgen dafür, dass wir die zugesagte Unterstützung für die Klöster, wie zum Beispiel die Ausbildungsprojekte und den Unterhalt des Klosters für ältere Nonnen in Nyerma, durch den Aufbau eines zweckgebundenen Sparvermögens gewährleisten können.

Die Stiftung hat sich zur Unterstützung von drei Hauptprojekten entschieden:

  • Der Ladakh Nuns Association von Dr. Tsering Palmo in Leh
  • Des Gephel-Shadrubling-Nonnenklosters in Sabu (ab Sommer 2014 mit Sitz in Basgo)
  • Des Chattnyanling-Nonnenklosters für ältere Nonnen in Nyerma

Die Wünsche und Bedürfnisse dieser Klöster sind für unsere Aktivitäten maßgebend.

Für die Förderung von Nonnen gilt grundsätzlich, dass sich ein Spender für eine Reihe von Jahren verpflichtet, die Ausbildung der Nonne zu fördern. Dabei handelt es sich um einen festen jährlichen Betrag. Falls gewünscht, kann der Sponsor auch direkten Kontakt mit der Nonne aufnehmen. Diese Spenden werden jedoch generell immer für eine größere Gruppe von Nonnen verwendet, um zu verhindern, dass in der Klostergemeinschaft Nonnen „aus dem Boot fallen“ und keine Ausbildung bekommen können. Das gilt nicht für die Nonnen, die eine Hochschulausbildung erhalten – in diesem Fall sind die Zuwendungen immer personengebunden.

Wir unterstützen Nonnen auf unterschiedliche Art:

  • Für 400 € pro Jahr können Nonnen eine Hochschulausbildung erhalten – zum Beispiel eine medizinische/heilkundliche Ausbildung an einer Universität, eine höhere Berufsausbildung zur Lehrerin oder Sozialarbeiterin, oder eine Ausbildung zur „Geshe-ma“. Das ist ein akademischer Grad, der an Nonnen im Fach Tibetischer Buddhismus verliehen wird. Nach Abschluss ihrer Ausbildung setzen diese Nonnen ihre Kenntnisse und ihr Können für die ladakhische Klostergemeinschaft ein.
  • Für 300 € pro Jahr können junge Nonnen und Mädchen, die im Kloster wohnen, die Grundschule besuchen und einer Berufsausbildung folgen. Dies ist für sie der erste Schritt zur Selbstständigkeit. Mit diesem Betrag wird auch für ihren täglichen Lebensunterhalt – also Essen, Trinken, Kleidung … – gesorgt.
  • Für 200 € im Jahr erhält eine ältere Nonne in Nyerma, die ihr ganzes Leben lang hart arbeiten musste, ein sicheres und sorgenfreies Alter. Obwohl diese Nonnen Kräuter und Gemüse für die eigene Versorgung in ihrem Garten anbauen und das von ihnen betriebene Gästehaus in Nyerma während des Sommers Einnahmen erbringt, werden Sie unsere finanzielle Unterstützung auch langfristig noch dringend brauchen.

Die DFLN hat hierfür kein CBF-Gütezeichen (niederländisches Gütezeichen für Einrichtungen, die Spenden sammeln) oder eine Unbedenklichkeitserklärung beantragt, da die hiermit verbundenen Kosten überproportional hoch sind. Wir sind allerdings von der niederländischen Regierung als „gemeinnützige Organisation“ („Algemeen Nut Beogende Instelling“, ANBI) anerkannt. Dies bedeutet, dass Spenden an die DFLN steuerlich absetzbar sind. Die (niederländischen) Finanzämter stellen hierfür eine Reihe von Bedingungen auf, welche die DFLN erfüllt.

Was haben wir 2013 dank unserer Förderer tun können?

Ladakh Nuns Association

  • Dank eines Beitrages der DFLN können elf Nonnen eine Hochschulausbildung wahrnehmen.
  • Die DFLN veranstaltete Workshops für die Nonnen zu den Themen Selbsthilfe und Wehrhaftigkeit sowie zu gynäkologischen Problemen, Sexualität und Zölibat.
  • Die LNA nahm Fördergelder der DFLN für ausbildungsbezogene Projekte in Anspruch.

Gephel-Shadrubling-Nonnenkloster

  • Siebzehn Nonnen können dank eines Beitrages der DFLN eine (Hochschul-)Ausbildung wahrnehmen.
  • Die Gephel-Nonnen haben Fördermittel der DFLN für ausbildungsbezogene Projekte in Anspruch genommen, wie zum Beispiel das Erlernen des Legens von Sandmandalas.

Chattnyanling-Nonnenkloster

  • Eine Nonne hat einen persönlichen Förderer, alle anderen werden aus Einkünften des Gästehauses unterhalten. Die fehlenden Mittel werden aus den allgemeinen Mitteln der DFLN aufgebracht.
  • Dieses Kloster hast für die DFLN einen besonderen Stellenwert. Es wurde mit finanziellen Mitteln der DFLN gebaut, u.a. mit einem Beitrag von Cordaid. Obwohl die DFLN seit 2008 keine Bauprojekte mehr unterstützt, haben wir hier noch Verpflichtungen zu erfüllen. 2013 geörten dazu die Anlage einer Wasserleitung und eines Wassertank sowie das Aufbringen eines Speziallehms auf die Dächer des Klosters, so dass künftig Wolkenbrüche geringeren Schaden verursachen werden als der im Jahr 2010.
  • Die Sonnenpanele, die durch das Unternehmen Essent ermöglicht wurden, müssen unterhalten und repariert werden.
  • Im Sommer 2013 wurden in Nyerma erstmals junge Mädchen aufgenommen. Bisher werden sie noch nicht gefördert, und wir suchen noch Förderer für sie.
  • Die älteren Nonnen dieses Klosters besitzen jetzt einen eigenen Gemüsegarten, aus dem sie sich täglich mit Gemüse und Kräutern versorgen, und der ihnen die Möglichkeit gibt, für den Winter Vorräte anzulegen.
  • Desweiteren erzielen sie Einkünfte aus dem durch die DFLN gebauten Gästehaus, in dem während des Sommers Gäste gegen Bezahlung übernachten. Im Jahr 2013 ist so nach Abzug von Kosten (für Lebensmittel etc.) ein Betrag von 2485 € zusammengekommen.
  • Die Gebetsmühlen für die Nonnen und die lokale Gemeinschaft in Nyerma, die teilweise aus einer Erbschaft finanziert wurde, wurde 2013 festlich durch den Rinpoche von Thiksey eingeweiht.

Der pdf buttonFinanzübersicht (in niederländischer Sprache) können Sie u. a. die Beträge entnehmen, die wir durch Spenden von Förderern, die eine Nonne unterstützen, eingenommen haben sowie die allgemeinen Spenden von Menschen, die nach einem Besuch unserer Webseite einen Betrag überwiesen haben.

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