Dutch Foundation for Ladakhi Nuns

zur Unterstützung von tibetisch-buddhistischen Nonnen in Ladakh, Indien

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(Leicht gekürzte deutsche Fassung)

Am 22. Mai kam ich in Leh an, wo ich am Flughafen von Sonam und Aniek abgeholt wurde. Sonam ist eine der jüngeren Schwestern in der LNA (Ladakh Nuns Association) und ist auch Fahrerin der LNA. Aniek ist eine niederländische Freiwillige, die den Sommer in Leh verbrachte.

Es war noch früh, 07.00 Uhr, die übliche Zeit für Landungen in Ladakh. Zuerst fuhren wir zur LNA, wo eine schöne Tasse Tee auf mich wartet und wo ich Ani Palmo kennen lernte, die Initiatorin und Gründerin der Ladakh Nuns Association.

Freiwilligenarbeit

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Direkt nach Nyerma konnten wir noch nicht fahren. Denn Gipser, Maler und Glaser waren noch damit beschäftigt, letzte Hand anzulegen, um das neue Gebäude fertig zu stellen.

Während der ersten Wochen half ich mit kleinen Arbeiten, wie etwa mit den jungen Nonnen im Garten der LNA zu arbeiten, Salate zuzubereiten, die Wände der neuen Räume zu tünchen, und bei der Vorbereitung einer Feuer-Puja zu helfen.

Der Kontakt mit den Nonnen war mir sehr wichtig. Wir genossen es oft, einfach nur mit einander zu plaudern, und die Küche war ein großartiger Ort für unsere spontanen Begegnungen.

Ich hatte auch genügend Zeit, um die Umgebung kennen zu lernen. So bin ich beim Kloster Spituk gewesen, in Thikse und Sheh und für einige Tage im Nubratal.

Das eigentliche Ziel

Nach der Rückkehr aus dem Nubratal fuhr ich nach Nyerma, wo ich begann, mich an die Vorbereitung meiner Hauptaufgabe zu machen – den Nonnen Kochunterricht zu geben und sie über westliche Essgewohnheiten zu informieren. Einmal die Woche fuhr ich daher mit dem Bus nach Thikse, was ungefähr 45 Minuten dauert, und blieb dann immer einige Tage in Nyerma.

Ich arbeitete ein Programm mit ein paar wichtigen Punkte für Frühstück, Mittag- und Abendessen aus. Mein Ziel war es, ihnen etwas über die westlichen Essgewohnheiten und „Küche“ zu erzählen, zum Beispiel, dass die Westler nicht immer Zucker in den Tee geben, sondern ihn separat servieren. Die Kombination der westlichen Küche und der Küche Ladakhs ist mir sehr wichtig, weil die Ladakhis wirklich gutes Essen zubereiten.

Ich wollte ihnen sicherlich nicht das Gefühl geben, dass ihre Ernährung nicht gut genug ist, denn das ist absolut nicht der Fall. Ich war daher sehr vorsichtig in dem, was ich tat.

Den ersten Tag nutzte ich zum gegenseitigen Kennenlernen und dazu, mich zu informieren, wie sie kochen und welche Zutaten sie verwenden. Danach bereitete ich mit ihnen das Frühstück zu.

Mittagessen / Abendessen

Es besteht wenig Unterschied zwischen Mittag- und Abendessen. Das Abendessen ist in der Regel leichter als das Mittagessen.

Eine nicht unerheblicher Wert des Kochens ist das gemeinsame Abendessen. Mit Hilfe eines Nachbarn aus Nyerma und einer der Nonnen, die einige englische Wörter verstand, gelang es mir, den anderen Nonnen zu erklären, dass wir um 13.00 Uhr Mittag essen. In dem Zimmer, in dem ich normalerweise kochte, leben Tashi Dolma und Lobsang Tashi Dolkar. Dolkar half mir immer. Ich beobachtete, wie sie eine ladakhische Mahlzeit zubereitete und umgekehrt. Es war so nett, sich gegenseitig in der Küche über die Schulter zu schauen. Zur verabredeten Zeit kammen alle im Speisezimmer zusammen.

Kleine Dinge

Neben dem, Kochen, war ich glücklich, einige andere kleine Dinge für die Nonnen tun zu können.

Ich trug den älteren Nonnen Wasser von der Pumpe auf ihre Zimmer. Ich habe eine Reihe von Initiativen begonnen, um die Platz von Abfälle zu reinigen. Dies ermutigte die jungen Nonnen, es mir gleich zu tun. Einmal habe ich die zementverschmierten Fenster geputzt. Ich spürte, dass meine Arbeit sehr geschätzt wurde.

Manchmal wurde mir die Arbeit mit den älteren Nonnen in Nyerma zu viel. Die Einrichtungen sind sehr schlicht, und die meisten Nonnen haben nicht mehr die Kraft, alles selber zu machen. Sie werden es sehr begrüßen, wenn bald einige jüngere Nonnen in ihre Gemeinschaft aufgenommen werden.

Neben den Aktivitäten in Nyerma habe ich auch in der LNA Leh geholfen. Hier hatte ich keinen festen Job, sondern half auf Bitte der Ani Palmo aus.

So haben ich mit einigen anderen Freiwilligen den Samstags-Workshops für Touristen entwickelt. Jeden Samstagvormittag gab es eine Veranstaltung, bei der buddhistische Nonnen und ihre Lebensweise vorgestellt wurde.

Ich habe auch dazu beigetragen, Tsa-tsas anzufertigen. Tsa-tsas sind kleine Stupas aus Ton, die goldgelb bemalt sind. Sie sind für die neuen großen Stupas in der Residenz des Dalai Lama in Choglamsar bestimmt.

Hoher Besuch

Ich hielt mich gerade im Büro der LNA auf, als der Matho Rinpoche zu Besuch kam. Der Tempel wurde komplett gereinigt, und es wurden schöne Bilder aufgehängt. Im Vorraum wurde Blumen aufgestellt und sogar auf der Auffahrt wurde mit einer Art Mehlpulver ein „Willkommen“ geschrieben. Jeder, auch wir Freiwillige, halfen, wo wir konnten. Es war etwas ganz besonderes zu sehen, wie viel Ehrerbietung dem Rinpoche zu Teil wurde.

Schlussbetrachtung

Mein zehnwöchiger Aufenthalt in Ladakh war sehr interessant. Die Landschaft, die Menschen und die außerordentlichen Klöster – es war fantastisch. Durch den Umgang mit den Nonnen habe ich auch einen Eindruck vom Leben mit der Dharma (der buddhistischen Lehre) und in der Sangha (der Gemeinschaft) bekommen. Die Puja und die Sprechgesänge haben großen Eindruck auf mich gemacht.

Trotz all dem, was ich gesehen, gehört, gefühlt und erlebt habe, bleibt noch viel zu entdecken und ich hoffe, ich werde Gelegenheit haben, noch einmal dorthin zurück zu kehren.


Joan Moonen
Aufenthalt in Ladakh vom 22. Mai bis zum 26. Juli 2006

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