Dutch Foundation for Ladakhi Nuns

zur Unterstützung von tibetisch-buddhistischen Nonnen in Ladakh, Indien

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Zunehmend werden die Dutch Fundation for the Ladakhi Nuns (DFLN) und die Ladakh Nuns Association (LNA) von Menschen angesprochen, die sich in Ladakh freiwillig engagieren möchten. Diejenigen, die das auch tun wollen, sollten eine Reihe von Punkten berücksichtigen.

Was Sie berücksichtigen müssen

Ladakh ist eine buddhistische Region im Nordwesten des indischen Himalajas. Es ist dort extrem trocken, und die Winter sind sehr kalt. Das Gebiet ist erst seit den späten 1970er Jahren für Touristen geöffnet. Der Tourismus ist für die lokale Bevölkerung eine zunehmend wichtige Einnahmequelle, und wächst seit einigen Jahren stark. Leh ist die Hauptstadt und größte Stadt der Region.

Im Jahr 1996 gründete die Nonne und Ärztin Dr. Tsering Palmo die Ladakh Nuns Association (LNA), um die Position der Nonnen in Ladakh zu verbessern. Die Arbeit der LNA wird von der DFLN unterstützt.

Die Bildungs- und Ausbildungschancen von buddhistischen Nonnen sind erheblich schlechter als die der Mönche. Bis vor kurzem arbeiteten die Nonnen vor allem als Haushaltshilfen für die Mönche. Oft mussten sie darüber hinaus auch noch ihren Familien in der Landwirtschaft helfen. Eigene Klöster für Nonnen waren rar.

Für Freiwillige gibt es mehrere Aufgaben, die sie übernehmen können:

Hilfe beim weiteren Ausbau des Klosters

In Nyerma, dreißig Minuten per Bus von Leh entfernt, wurde ein neuer Konvent für die Nonnen errichtet. Die Arbeiten dauerten zwei Jahre. Seit Herbst 2006 ist das neue Kloster bewohnt. In den kommenden Jahren werden weitere Gemeinschaftsräume und Zimmer für Gäste gebaut werden. Wir erwarten nicht, dass Freiwillige, die bei Baumaßnahmen helfen wollen, Erfahrungen auf dem Bau besitzen – aber natürlich freuen wir uns, wenn entsprechende Fähigkeiten vorhanden sind.

In den Sommermonaten können sich Freiwillige auch beim Betrieb des Gästehauses engagieren – bei der Gästebetreuung, bei Reinigungsarbeiten und bei der Zubereitung von Mahlzeiten. In der Zukunft sollen junge Nonnen des Konvents diese Aufgaben übernehmen.

Englischunterricht für Nonnen

Kontakte des LNA mit ausländischen Organisationen und mit ausländischen Besuchern werden immer wichtiger. Englisch ist in der Regel die wichtigste Sprache. Die Englischkenntnisse der Nonnen sind sehr uneinheitlich. Einige sprechen gut und ohne zu zögern, andere stehen noch ganz am Anfang. Unsicherheit spielt bei den Nonnen auch eine Rolle. Es ist daher wichtig, dass diejenigen, die Englischunterricht erteilen wollen, dies für mindestens drei Wochen am Stück (und vorzugsweise länger) tun können, um eine gewisse Kontinuität der Ausbildung zu gewährleisten.

Im Moment gibt es weder eine Unterrichtsmethode noch ein Programm. Sie müssen daher in der Lage sein zu improvisieren. Es ist geplant, bald einen Lehrplan zu erstellen, damit die Unterrichtenden dort weitermachen können, wo ihre Vorgänger aufgehört haben. Fortgeschrittene sollten von Muttersprachlern unterrichtet werden. Für den Unterricht von Anfängern reicht es, wenn die Unterrichtenden über gute Englischkenntnisse verfügen.

Danebene gibt es auch Arbeiten, die unregelmäßig anfallen – zum Beispiel Mithilfe im Sekretariat der LNA. Vielleicht haben Sie ja entsprechende Kenntnisse oder Fertigkeiten?

Eine weiteres Beispiel ist, dass wir den Nonnen seit einigen Jahren die westliche Art des Kochens und Essens beibringen, vor allem im Hinblick darauf, dass sie den Pensionsgästen Mahlzeiten nach westlichem Geschmack zubereiten können.

Was erwarten wir?

Wir suchen Personen, die mit kulturellen Unterschieden umgehen können und bereit sind, sich auf das Leben vor Ort einzustellen. Ladakh bietet wenig Komfort: Es gibt nicht immer warmes Wasser und auch nicht immer Strom. Die Badezimmer sind nicht so, wie wir es in Europa kennen. Pläne werden oft nicht so eingehalten, wie vereinbart. Der Umgang mit Zeit ist ein anderer. Flexibilität und Geduld sind deshalb wichtige Eigenschaften.

Es ist daher wichtig, dass Sie gut für sich selbst sorgen können, denn Sie werden auf sich selbst angewiesen sein. Es wird nicht immer andere Freiwillige geben, an die Sie sich wenden können, denn der LNA fehlt die Zeit, ehrenamtlich die alltägliche Arbeit zu beaufsichtigen.

Was bieten wir?

Wir bieten Ihnen das Zusammensein und die Arbeit mit besonderen Menschen in einem besonderen Umfeld. Indem sie in Ladakh in einer fröhlichen und entspannten Atmosphäre leben und arbeiten, lernen Sie den Alltag der Nonnen kennen und machen interessante neue Erfahrungen.

Die Antworten unserer Freiwilligen zeigen, dass sie den Kontakt mit der Lebensweise der Nonnen als eine Bereicherung ihres Lebens betrachten.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an Aniek Jaartsveld

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