Dutch Foundation for Ladakhi Nuns

zur Unterstützung von tibetisch-buddhistischen Nonnen in Ladakh, Indien

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Zur Zeit sind drei Vorstandsmitglieder der DFLN in Ladakh. Aniek Jaartsveld schon seit Anfang Mai, Ingrid Foeken und ich seit dem 13. Juni. Aniek hat schon ein paar Berichte auf die Webseite gesetzt, nun sind wir an der Reihe.

Wir kamen mit einem Tag Verspätung in Leh an. Es ist eine Woche so schlechtes Wetter gewesen, dass wegen der sehr tiefhängenden Wolkendecke und des dazugehörigen Regens kaum Flugzeuge landen konnten. Nach ein paar Tagen Gewöhnung an die Höhe haben wir den verschiedenen Klöstern, mit denen die DFLN zusammenarbeitet, Besuche abgestattet.

 

Die LNA

Zuerst waren wir bei der Ladakh Nuns Association (LNA). Ingrid Foeken ist unsere neue Fördererkoordinatorin. Vor unserer Abreise hatten wir tagelang an einer Überarbeitung unserer Verbindungen zwischen Förderern und Nonnen gearbeitet. Wir gingen daher gut vorbereitet in das Gespräch mit Angmo, eine Schwester von Dr. Palmo, die in der LNA die Aufgabe der Fördererkoordinatorin auf sich genommen hat. Innerhalb von zwei Stunden war alles geregelt. Wir erfuhren, dass einige Nonnen ihre Studien abgeschlossen haben. Eine Nonne hat ihre Studien abgebrochen, weil sie unter schweren Epilepsie-Anfällen leidet und für ihre Medikamente immer noch einen Spender sucht, und einige Nonnen sind ausgetreten. Der Zufall wollte es, dass gerade bei dieser Gruppe Nonnen einige Förderer ihre Unterstützung eingestellt hatten. Dank Ingrids Briefen und Anrufen war das nun viel klarer.

Von der Gruppe von 43 LNA-Nonnen wurden 15 aus Deutschland unterstützt, zehn von DFLN-Förderern, und einige Nonnen bekommen von Menschen in den Vereinigten Staaten, Frankreich und der Schweiz Geld, so dass der Großteil der Gruppe Unterstützung erhält.

Dr. Palmo gab an, dass die 300 €, die die Spender bisher pro Kopf beitragen, für die Nonnen, die die Geshema an Instituten in Dharamsala, Karnataka und in Nepal studieren, nicht ausreichen. Wir haben auf unserer letzten Vorstandssitzung beschlossen, in diesen Fällen den Betrag von Seiten der DFLN zusätzlich um 100 € aufzustocken. Neuen Förderern wird die Möglichkeit angeboten, von selbst den Gesamtbetrag zu leisten. Später besuchten Ingrid und ich noch einmal die LNA, um neue Fotos von den Nonnen zu machen, sie wachsen ja so schnell wie Kraut. Ingrid stellte ihnen außerdem eine Reihe von Fragen, so dass sie jedem Förderer einen Bericht über die aktuelle Situation der Nonnen schicken kann.

 

Workshop zur Stresshandhabung

Danach haben wir einen kurzen Workshop zur Stresshandhabung veranstaltet,. Das war eine tolle Veranstaltung. Jeder Nonne war das Wort „tension“ (Anspannung) bekannt, und sie berichteten, wie sie damit umgehen: weinen, mit einer Freundin reden, oder meditieren. Ingrid stellte ein paar nützliche Entspannungsübungen vor, die die Nonnen auch auf ihrem Zimmer durchführen können. Vor allem die „Hang“-Entspannung, bei der eine andere Nonne eine leichte Schlagmassage auf dem Rücken verabreicht, sorgte für viel Heiterkeit. Zum Schluss stellte ich eine Übung vor, die dabei hilft, besser mit „Bären auf dem Weg“ umzugehen: Wie umgeht man Hindernisse und fokussiert sich auf das Ziel. Die Nonnen wurden sich ihrer Kraft bewusst und lachten miteinander.

Workshop stress...
Workshop stress met Ingrid Foeken
Workshop stress
Workshop stress
Beren op de weg...
Beren op de weg met Marlies Bosch

 

Nach Abschluss des Workshops hatten sie im Nu die Gebetstafeln an ihren Platz zurückgestellt, und es wurden die täglichen Gebete gesungen. Dass sind Momente, in denen wir uns still bewusst werden, wie wenig Beachtung wir der Ruhe und Besinnung in unserem Leben schenken.

 

Und weiter ...

Im Moment ist Ingrid als Freiwillige für das Gästehaus verantwortlich, und ich werde ihr morgen ein bisschen dabei helfen, während Aniek und Ellen zu einem Trekking aufbrechen. Es sind ab und zu Gäste da, im Juli haben wir sogar das ganze Haus voll. Sobald ich in Nyerma gewesen sein werde, folgt ein Bericht über das Wohl und Wehe der Nonnen dort.

Marlies Bosch

 

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